space cookies

Space Cookies selber machen für Anfänger – Rezepte, Dosierung und Wirkung

Space Cookies sind eine sehr bekannte und leckere Methode, um Cannabis einmal anders als rauchend zu konsumieren. Auch wenn es ziemlich einfach klingt, gibt es einige Dinge, die beim Backen mit Cannabis unbedingt beachtet werden müssen.

Vorab zu beachten

Um Space Cookies zu backen, kann man nicht einfach ein bisschen Cannabis in den Teig geben. Denn dann würde das Cannabis nicht seine volle Wirkung entfalten. Dafür muss es vorher decarboxyliert werden. Dabei handelt es sich um einen Prozess, bei dem die Wirkstoffe des Cannabis aktiviert werden. Erfahren Sie mehr über das Decarboxylierung Prozess hier. Bekannt sind hierbei vor allem Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC). CBD werden viele gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben, die aber immer noch erforscht werden. Das THC ist für die berauschende Wirkung des Cannabis verantwortlich. Beide Stoffe liegen in frischem Cannabis jedoch nicht in ihrer Rein-, sondern in ihrer Säurenform vor: THC-A und CBD-A. Bei dem Prozess der Decarboxylierung werden diese Säuren durch Erhitzung in die aktiven Wirkstoffe umgewandelt. 

Cannabis in Space Cookies

Für die Rezepte hier wird sogenannte Cannabutter genutzt. Dabei handelt es sich um mit Cannabis verfeinerte Butter. Diese kommt auch bei vielen anderen Rezepten mit Cannabis zum Einsatz. Erfahren Sie wie man selbst zu Hause Cannabutter machen kann. Alternativ kann auch Cannabis-Öl verwendet werden, was insbesondere auch für Veganer interessant ist. 
Bei beiden wird das Cannabis im Verlauf der Anfertigung schon decarboxyliert, sodass das Produkt direkt für die Space Cookies verwendet werden kann.

Herstellung von Cannabis-Öl

Ausrüstung

  • Ofen
  • Herd
  • Backpapier und Backblech
  • Kochlöffel
  • Kochtopf
  • Seihtuch
  • Behälter zum Aufbewahren
  • Optional: Thermometer

Zutaten

  • 1 Tasse Cannabisblüten (mittelfein gemahlen)
  • 1 Tasse Öl (je nach Wunsch, für Cookies eignet sich beispielsweise Kokosöl gut)

Zubereitung

  1. Heizen Sie den Backofen auf 110 °C vor.
  2. Breiten Sie die Blüten auf dem Backblech aus und backen sie für die Decarboxylierung etwa 60 Minuten. Sie sollten die Blüten mindestens einmal während des Vorgangs umrühren.
  3. Erhitzen Sie den Kochtopf für mindestens eine Minute auf dem Herd, bevor Sie das Öl und das Cannabis hineingeben.
  4. Die Mischung sollte etwa 3 Stunden bei niedriger Temperatur sieden und dabei immer mal wieder durchgerührt werden. Falls Sie im Besitz eines Thermometers sind, sollten Sie zwischendurch die Temperatur des Öls messen. Diese sollte nicht über 118 °C steigen.
  5. Die Mischung sollte abkühlen, bevor Sie sie durch das Seihtuch in den Behälter zum Aufbewahren pressen.

Herstellung von Space Cookies

Zutaten

  • 100 Gramm Cannabutter
  • 2 Eier
  • 100 Gramm Zucker
  • 80 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung

  1. Ofen auf 120 °C vorheizen.
  2. Cannabutter, Eier, Zucker und Vanillezucker so lange mit einem Mixer schlagen, bis sie schaumig sind.
  3. Das Mehl und den Zimt dazugeben und unterrühren.
  4. Aus dem Teig Kekse formen und diese mit genügend Abstand auf ein Backblech geben.
  5. Die Kekse etwa 40 Minuten im Ofen backen und vor dem Genuss etwas abkühlen lassen.

Dosierung und Wirkung von Space Cookies

Generell sollte vor dem Verzehr beachtet werden, dass der Rausch durch mit Cannabis versetzte Lebensmittel anders ist, als der Rausch durch das Rauchen. Beim Rauchen tritt die Wirkung fast unmittelbar ein, während sie bei Lebensmittel verzögert auftritt. Aus diesem Grund sollten die Space Cookies mit Vorsicht verzehrt und nicht zu viele auf einmal gegessen werden. Insbesondere Anfänger sollten erst einmal langsam anfangen und nicht zu viele Cookies verzehren. Die Wirkung tritt dann nach etwa 1 bis 2 Stunden ein und kann bis zu 4 Stunden anhalten.

Variationen

Wie bei anderen Rezepten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es können nach Belieben Zutaten ersetzt oder hinzugefügt werden. Auch mit dem Anteil an Cannabis kann experimentiert werden, allerdings sollten gerade Anfänger hier vorsichtig sein und es nicht übertreiben. Eine beliebte Variation sind beispielsweise die bekannten Hasch Brownies. Aber es sind auch andere Varianten mit Nüssen oder weißer Schokolade möglich. Insgesamt kann hierbei also die Kreativität in der Küche voll ausgelebt werden.

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